Der Wink vom Müllfink: vermeiden - vermindern - verwerten

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Bitte so nicht! - Die Müllabfuhr ist nicht verpflichtet, überfüllte Mülleimer zu leeren

Bitte so nicht! - Die Müllabfuhr ist nicht verpflichtet, überfüllte Mülleimer zu leeren Das Landratsamt bittet die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises erneut darum, die Mülltonnen nicht zu überfüllen, sondern mit geschlossenem Deckel zur Abfuhr bereit zu stellen. Auch neutrale Müllsäcke neben den Eimern können nicht mitgenommen werden.

Mit der Müllgebühr wird die Leerung des jeweiligen Müllgefäßes mit dem von den Bürgerinnen und Bürgern gewählten Eimervolumen bezahlt. Wenn dieses Volumen ausnahmsweise nicht ausreicht, können die Müllsäcke des Landkreises (für 2,70 Euro im Handel) zu den Eimern dazugestellt werden. Wenn das Volumen allerdings regelmäßig nicht ausreicht, sollten die Bürgerinnen und Bürger ein zweites oder ein größeres Müllgefäß bestellen.

Grundsätzlich müssen Müllgefäße mit verschlossenem Deckel bereitgestellt werden. Dies gilt schon aus hygienischen Gründen und weil sonst die Gefahr besteht, dass Teile des (überfüllten) Abfalls bei der Leerung auf die Strasse fallen. Entsprechend der Abfallwirtschaftssatzung des Landkreises sind die Abfuhrfirmen nicht verpflichtet, überfüllte Gefäße zu entleeren oder zur Durchführung der Leerung Teile des Mülls zu entnehmen. Da sich diese Missbräuche in letzter Zeit zunehmend häufen, sind die Firmen darauf auch erneut hingewiesen worden.

Das Landratsamt weist darauf hin, dass nur die Menge bezahlt wird, die unter dem Deckel des Müllgefäßes Platz findet. Überfüllmengen schädigen die Allgemeinheit, denn die durch die ?Eigenrabattierung? fehlenden Leerungsgebühren müssen von allen Mitbürgerinnen und Bürgern aufgebracht werden




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