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Landkreis WaldshutAbfallwirtschaft
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Waldshut
Zukunft mit NachhaltigkeitEtwa 457 Kilogramm Haushaltsabfälle werden im Schnitt pro Jahr von jedem Einwohner in Deutschland erzeugt. Dazu gehören der Restmüll, die Bioabfälle, Wertstoffe, Sperrmüll und sonstige Abfälle wie beispielsweise Elektroaltgeräte, Batterien und Farben. Im Jahr 2019 kamen so laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes insgesamt 38 Millionen Tonnen Abfall zusammen. Um sich die Abfallmenge vorzustellen, hier ein Vergleich: Ein schwerer Lkw mit Anhänger darf in Deutschland bis zu 40 Tonnen transportieren und misst maximal 18,75 Meter. Würde man den deutschen "Müllberg" auf Lastzüge verteilen, bräuchte man 950.000 Lkws. Aneinandergereiht würden sie ungefähr von Deutschland bis nach Neuseeland reichen.
Der größte Teil des Abfalls wird recycelt, der Rest energetisch verwertet. Noch besser ist es jedoch, Abfälle zu vermeiden. Das schont von Beginn an die Umwelt und die Ressourcen. Was kann man tun, um die Menge der Abfälle zu verringern? Hier sind Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch Industrie und Handel gefragt.

Ansprechpartner

  • Frau Georgia Schwind
    Tel. (07751) 86-5408,

Die fünf Stufen der Abfallhierarchie im Überblick:

  1. Abfallvermeidung: Der beste Abfall ist der, der gar nicht entsteht. Ein wichtiger Teil der Vermeidung ist die Wiederverwendung: Hierzu zählen Mehrwegsysteme, zum Beispiel für Getränkeverpackungen. Ebenso hilft das Weitergeben, Verschenken oder Verkaufen bei der Abfallvermeidung (Second-Hand-Kleidung, Altfahrzeuge usw.).
  2. Vorbereitung zur Wiederverwendung: Ist etwas bereits zu Abfall geworden, soll der Abfall so behandelt werden, dass er wiederverwendet werden kann. Dazu werden Erzeugnisse oder Bestandteile von Erzeugnissen geprüft, gereinigt oder repariert. Auf diese Weise werden diese Erzeugnisse so vorbereitet, dass sie ohne weitere Vorbehandlung wieder für denselben Zweck verwendet werden können, für den sie ursprünglich bestimmt waren. Ein Beispiel ist die Sortierung, Reinigung und Reparatur von Kleidung aus Sammelcontainern, die nach ihrer Behandlung unter anderem gespendet werden kann
  3. Recycling: Laut Kreislaufwirtschaftsgesetz gilt als Recycling jedes Verwertungsverfahren, durch das Abfälle zu Erzeugnissen oder Materialien für den ursprünglichen Zweck oder für andere Zwecke aufbereitet werden. Auf diese Weise werden Rohstoffe wieder in den Kreislauf zurückgebracht. Die Rückgewinnung von Rohstoffen kostet Energie, und teilweise werden zur Herstellung der neuen Produkte auch neue Rohstoffe benötigt. Beispiele für Recycling sind Produkte aus recyceltem Altpapier oder das sogenannte Bottle-to-bottle-Recycling von Kunststoffflaschen
  4. "Sonstige Verwertung": Dazu zählt insbesondere die energetische Verwertung. Damit ist die Verbrennung von Müll gemeint, bei der Strom und Wärme erzeugt werden.
  5. Abfallbeseitigung: Erst wenn keine der vier anderen Maßnahmen angewendet werden kann, darf Abfall beseitigt werden. Übrigbleibende Stoffe, wie zum Beispiel giftige Stäube aus Filteranlagen, müssen als Abfall zur Beseitigung in gut gesicherten, meist untertägigen Deponien untergebracht werden. Diese müssen mit Sicherheitsvorrichtungen ausgerüstet sein, um zu verhindern, dass giftiges Sickerwasser Boden und Grundwasser verseucht.
    (Quelle: https://www.umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/ve rmeiden-verwerten-beseitigen-der-umgang-mit-abfall / )
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